Wie ich meine Kinder heil durch die Trennung bringen wollte und warum daraus ein Trainingskonzept entstand

Veröffentlicht am 14. Februar 2026 um 18:36

Als meine Familie auseinanderbrach, habe ich etwas sehr Wichtiges verstanden:


Ich kann die Situation nicht kontrollieren.
Ich kann nur mich kontrollieren.

Meine Reaktionen.
Meine Worte.
Meine Haltung.
Meine Verbindung zu meinen Kindern.


Und genau da beginnt Resilienz.


Ich bin Trainerin für Resilienz und Selbstbehauptung für Kinder.
Aber ich habe diese Ausbildung bei Stark auch ohne Muckis nicht als Business-Idee begonnen, sondern als Trennungsmama, die ihre Kinder stärken wollte.
Ich habe Bücher gelesen, Studien gelesen, gegoogelt und schließlich meine Ausbildung begonnen, weil ich wissen wollte:


Wie können Kinder stark durch eine Trennung gehen?

Kinder gehen nicht an der Trennung kaputt


Kinder leiden selten an der Trennung selbst.
Sie leiden daran, wie Erwachsene damit umgehen.

  • Konflikte vor den Kindern

  • Unsicherheit

  • unausgesprochene Gefühle

  • Loyalitätskonflikte

Das sind die Dinge, die Kinder wirklich belasten.

Das heißt nicht, dass Eltern perfekt sein müssen.
Aber sie müssen Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen.

Das ist unbequem. Aber notwendig.

 

Meine wichtigste Erkenntnis

Das Einzige, was ich wirklich beeinflussen kann, ist mein Verhalten.

Nicht das Verhalten des anderen Elternteils.
Nicht Gerichtsentscheidungen.
Nicht die Vergangenheit.

Nur mich.

Und genau dort beginnt innere Stärke.

Als ich das verstanden habe, habe ich angefangen, meine Kinder aktiv zu stärken mit Gesprächen, klaren Regeln, emotionaler Stabilität (meiner) und viel Zuhören.

 

Warum daraus ein Trainingskonzept wurde

Ich arbeite seit Jahren mit Kindern in Resilienz- und Selbstbehauptungskursen u. a. bei der VHS in Neumünster und in Trainings im Kreis Plön, Kiel und in ganz Schleswig-Holstein.

Ich sehe immer wieder:
Kinder werden stark, wenn sie Strategien lernen.
Wenn sie üben dürfen.
Wenn sie gehört werden.
Wenn sie merken: Ich bin nicht allein.

Gerade Kinder aus Trennungssituationen brauchen:
Austausch mit anderen Kindern
Übungen für Selbstwert und Grenzen
Strategien für schwierige Gespräche
Sicherheit und Stabilität

Deshalb habe ich ein Trainingskonzept speziell für Trennungskinder entwickelt auf Basis meiner Arbeit, meiner Ausbildungen bei Stark auch ohne Muckis und meiner persönlichen Erfahrung.

Aktuell plane ich Pilotkurse und suche Kooperationen in Kiel, Plön, Bad Segeberg und Neumünster.


Was Eltern heute schon tun können

Du brauchst keinen perfekten Plan.
Du brauchst Haltung.

1. Stabil bleiben statt perfekt sein
Kinder brauchen Verlässlichkeit.
2. Gefühle ernst nehmen
Nicht wegreden. Nicht kleinreden.
3. Eigene Themen anschauen
Unbearbeitete Verletzungen landen sonst bei den Kindern.
4. Hilfe holen
Coaching oder Training ist kein Scheitern, sondern Verantwortung.
5. Nicht schlecht über den anderen Elternteil reden
Kinder tragen beide Eltern in sich.
Das kann hart sein, ist aber wirklich entscheidend.


Was Kinder wirklich stärkt

In meinen Kursen, egal ob offene Kurse, Schultrainings oder bald auch Trainings für Trennungskinder arbeite ich mit:

Rollenspielen aus dem echten Alltag
Selbstbehauptungsübungen
Stärkung von Selbstwert
Strategien gegen Mobbing
Übungen für emotionale Stabilität
Kinder lernen dort nicht nur Worte, sie lernen Haltung.

Und genau das bleibt.

Mein Fazit

Ich habe meine Ausbildung begonnen, um meine Kinder zu stärken.

Heute weiß ich:
Stärke entsteht nicht durch Kontrolle.
Sondern durch Haltung.

Kinder müssen nicht an einer Trennung kaputtgehen.

Sie brauchen Erwachsene, die Verantwortung übernehmen und ihnen Sicherheit geben.

Genau diese Haltung möchte ich in meinen Trainings weitergeben.

Trainings für Trennungskinder in Schleswig-Holstein: Räume gesucht!

Ich plane zZt. Pilotkurse für Trennungskinder in Neumünster, Kiel und Umgebung.

Ich suche Kooperationen mit:
Vereinen
Familienzentren
Beratungsstellen

Wenn Sie Räume anbieten können oder Interesse an einem Pilotprojekt haben, melden Sie sich bitte!

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